bei kurzsichtigkeit

bei dem relativ zu langen auge wird mit dem excimer hornhautgewebe abgetragen und damit die brechkraft gemindert. das geschieht dadurch, dass nach entfernen der oberflächlichen hornhautschicht (des epithels) die hauptschicht (das stroma) schüsselförmig abgetragen wird - und zwar um genau den betrag in tausendstel

millimeter, der individuell vorher berechnet wurde. bei korrekturen bis zu 6 dpt. verbleibt auch an der dünnsten stelle noch eine restdicke von über 80 % der hornhaut, so dass die stabilität nicht beeinflusst werden sollte. dabei muss die mitte der „schüssel“ exakt auf die sehachse bzw. pupille zentriert sein, damit später auch wie vorberechnet gesehen werden kann.
da bei dunkelheit die pupille weit wird, um mehr licht aufnehmen zu können, spielt der durchmesser der „schüssel“ eine wichtige rolle. während früher nur 4 - 5 mm verwendet wurden, wählt man derzeit 6 oder gar 7 mm als durchmesser, um auch nachts ein angepasstes sehen zu ermöglichen. bei relativ kleinem durchmesser kann es nachts nämlich zu streulicht- und blendeffekten z. b. im

straßenverkehr von entgegen­kommenden scheinwerfern kommen, so dass das führen eines kraftfahrzeuges in der dämmerung oder dunkelheit beeinträchtigt oder gar unmöglich wird.
es hat sich gezeigt, dass bis zu einer myopie von etwa 6 dpt. die genauigkeit recht gut ist. obwohl auch bei höheren korrekturen die kurzsichtigkeit stark reduziert wird, nimmt die genauigkeit hier ab und die komplikationsrate zu.




Standort 1 Standort 2 Standort 3 Standort 4

(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken