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der laser

der für diesen eingriff verwendete excimer-laser (excited dimers) strahlt kurzwelliges laserlicht im harten uv-bereich (193 nm) ab. durch die energie des laser wird materie (dies kann z. b. kunststoff oder organisches gewebe sein) sehr präzise und rückstandslos abgetragen.
mit excimer-lasern hergestellte linsen zum beispiel müssen nicht mehr nachpoliert werden. man benutzt excimer-laser zum schneiden von leiterbahnen in der microprozessor-herstellung.
mittlerweile kultstatus hat das eingravieren eines schriftzugs in ein menschliches haar, dessen durchmesser 1/1000 mm beträgt (!), erreicht.

im laufe der technischen entwicklung des letzten jahrzehnts kamen unterschiedliche lasertypen auf den markt:

der slitscanning-laser

dieser lasertyp "scannt" streifenweise über die hornhaut. die abtragung wird über eine rotierende "maske", die auf das auge aufgesetzt wird, gesteuert. da dieses system lange behandlungszeiten mit sich bringt und für neuere techniken nicht geeignet ist, wird es nur noch sehr selten verwendet. 

der ganzfeld-laser

hier wird die gesamte behandlungszone bestrahlt, die steuerung der abtragung erfolgt über eine computergesteuerte blende. dieser lasertyp hat den vorteil einer kurzen behandlungszeit und fehlender zusätzlich auf dem auge zu platzierender geräte. er wird jedoch wegen schwer beherrschbarer probleme ( irreguläre abtragung, sog. "central islands") praktisch nicht mehr verwendet, mit ausnahme des:

der scanning(flying)-spot-laser

diese modernste lasergeneration arbeitet mit einem kleinen, ca 1-2 mm großen spot, der in hoher frequenz (200-300 hertz) die hornhaut punktweise abträgt. mit diesem verfahren ist man in der lage, nahezu beliebige formen abzutragen, was für unsymmetrische korrekturen von bedeutung ist.
auch die sog. aberrations- oder wellenfrontgeführte behandlung kann nur mit einem derartigen laser durchgeführt werden. allerdings sind diese methoden noch in der erprobung und haben bisher die in sie gesetzten hohen erwartungen nicht erfüllen können. 
diese technik führt jedoch zu längeren behandlungszeiten und zu einer an "hammerschlag" erinnernde oberfläche.
der extreme technische aufwand für die komplizierte lasersteuerung und die notwendigkeit eines sehr aufwendigen aktiven "eye-trackings" machen den laser sehr teuer, was sich auch in einem sehr hohen preis für die behandlung niederschlägt. 
wir sehen bei den allermeisten anwendungen keinen vorteil, sondern nur einen kostennachteil für unsere patienten und benutzen diesen laser in der regel nicht. (eine briefzustellung in der stadt wird mit einem porsche auch nicht schneller und zuverlässiger als in einem golf sein, sie werden allerdings mit einem höheren porto rechnen müssen... ;-) ) 
sollte jedoch der wunsch nach behandlung mit diesem laser oder auch eine medizinische notwendigkeit bestehen, können wir ihnen auch diese möglichkeit bieten.

der ganzfeld-laser mit gauss-profil

dieser laser stellt eine einzigartige ausnahmeerscheinung dar, da der laserstrahl durch ein geniales patent so beeinflußt wird, daß die abtragsrate automatisch übergangslos von innen nach außen abnimmt und darüberhinaus ein extrem homogener strahl entsteht.
die bei dem "normalen" ganzfeldlaser entstehenden probleme treten daher nicht auf. die vorteile bleiben erhalten. eine komplizierte blendensteuerung entfällt.  
die behandelte oberfläche wird glatt und gleichmäßig.
aus diesem grunde ist dieser laser für uns bei den allermeisten behandlungen das gerät der wahl. 

der ganzfeld-laser mit gauss-profil und online kon

für anfang sommer 2003 hat uns der hersteller unseres lasers in berlin (firma inpro) eine erweiterung zugesagt, mit der wir online (also während der operation) feststellen können, wie stark der abtrag per laser fortgeschritten ist und wie sich die optik des auges hierdurch verändert hat. wir werden also sehen, was wir tun und müssen uns nicht, wie bei allen anderen laserherstellern, auf erfahrungswerte verlassen.



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