die prk

prk (photorefractive keratectomy)

die excimer laser behandlung der hornhaut ist derzeit das am meisten angewendete verfahren zur korrektur von fehlsichtigkeiten. bis heute (stand september 2001) sind weltweit ca. 8 millionen patienten mit dieser methode behandelt worden, und der erfahrungszeitraum beträgt über 10 jahre. die PRK wird eingesetzt zur behandlung von kurzsichtigkeit, weitsichtigkeit und astigmatismus.
die PRK operation wird ambulant durchgeführt. unter örtlicher betäubung mit augentropfen wird die oberflächliche schicht (epithel) vom operateur vorsichtig entfernt. computerkontrollierte laserpulse werden mit dem excimer laser auf die hornhaut appliziert und damit die hornhautkrümmung des auges verändert.
die PRK-operation dauert ca. 5 minuten, die laser-anwendung nur wenige sekunden.
die örtliche betäubung lässt etwa eine stunde nach der PRK-operation nach, und es treten schmerzen auf, die mit einer verblitzung vergleichbar sind. diese schmerzen können jedoch mit schmerzmittel gelindert werden. nach der operation findet auch eine behandlung mit entzündungshemmenden augentropfen (antibiotika und cortison) statt, die die heilung unterstützen und eine vernarbung der hornhaut verhindern sollen.
die erfolgsaussichten der PRK sind bei operationen bis – 6.0 dioptrien (dpt) als sehr gut anzusehen. etwa 90 % der behandelten augen lassen sich auf +/- 0.5 dpt genau korrigieren.
bei der kurzsichtigkeit und weitsichtigkeit sind zwei verschiedene vorgehensweisen notwendig:



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